Meist schon mit Beginn des letzten Kindergartenjahres macht man sich als Eltern darüber Gedanken, was das eigene Kind zum Schulstart alles können muss. Wie bereitet man sein Kind am besten auf den neuen Lebensabschnitt vor? Wird es in der Schule mithalten können? Themen, die in diesen Corona-Jahren, aufgrund der vielen Einschränkungen und Ausfällen von verschiedensten Angeboten, sicher noch mehr Sorgen bereiten, als in anderen Jahren.
Es ist ganz normal sich darüber Gedanken zu machen!
Tatsächlich geht es fast allen so. In den allermeisten Fällen sind diese Sorgen aber unbegründet.
Im ersten Schuljahr werden unsere Kinder nicht gleich auf das Examen vorbereitet! Es dient als Orientierung sich im neuen Lebensabschnitt zurecht zu finden.
Die Konzentrationsspanne bei Erstklässlern ist noch sehr gering und liegt im Schnitt bei ca. 15 — 20 Minuten. Da dies berücksichtigt wird muss nicht befürchtet werden, dass unsere Kinder mit dem zu vermittelnden Stoff überfordert werden. Das Kennenlernen von schulischen Strukturen (Pausen- und Klo-Zeiten, Organisation des eigenen Tornisters, Hausaufgaben, Aufzeigen / Melden, wenn man etwas sagen möchte usw.) ist ein wichtiger Kernpunkt im ersten Schuljahr.
Und dann…. etwas später im Jahr folgt das stolze Gefühl bei uns Eltern. Wenn unsere Kleinen, die man quasi eben noch im Arm herumgetragen hat, uns etwas vorlesen oder erklären, was Frühblüher sind oder Freude daran haben, das Geld aus der Spardose abzuzählen, gefolgt von der Erkenntnis „Ach, es hat ja doch alles gut geklappt mit dem Schulstart.“
Auch wenn man dies alles rational gut erfassen kann, bleibt dennoch der Wunsch, sein Kind auf die Schule gut vorbereiten zu wollen und das ist auch gut und richtig und dabei viel leichter als man denken mag.
Ohne viel Extra-Aufwand könnt Ihr zum Beispiel die folgenden Tipps in Euren Alltag einbinden: